Geschichte

Wir haben eine lange Tradition. Seit 1397 gibt es die Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft in Eichstätt. Entstanden aus der Bürgerwehr.

1397 erste Erwähnung von Schützen aus Eichstätt.

1410 Festschießen im”Aystet” erwähnt in einen Dokument der freien Reichsstadt Nördlingen.

1525 während der Bauernunruhen fanden Eichstätter Schützen als Bewacher der Stadtmauern und Ordnungskräfte Beachtung.

1543 Schützenordnung für Eichstätt mit Reglung für das “Hoßnschießen”.

1659 Nach dem 30-jährigem Krieg, Wiederaufbau des Schützenwesens als Stadtverteidigung, belegt durch ein Bittgesuch an Bischof Marquard II. Schenk von Castell

1661 Neue Schützenordnung durch die es in der Folge oft zu Zwistigkeiten zwischen den bürgerlichen Schützen und dem bischöflichen Berufssoldaten kam.

1780 Blütezeit des Schützenkorps mit einheitlicher Kleidung (weiße Westen und Strümpfe, schwarze Hosen, dunkelblaue Röcke und blauen Bandalieren die Unteroffiziere hatten Hüte mit Goldborden) und eigener Feldmusik.

1792 Einteilung des Schützenkorps in drei Kompanien; Stadt will Umwandlung in allgemeines Bürgerkorps.

1803Scheibenschießen der “bürgerlichen Schützen” zum Geburtstag des neuen Landesherren Großherzog Ferdinand von Salzburg.

1805 Eichstätt geht endgültig an Bayern und damit 1807 Umwandlung des Bürgermilitärs in ein Bataillon mit der Schützenkompanie und drei Füselierkompanien. Trotz dieser defakto  Auflösung des Schützenkorps durch die Überführung in die Nationalgarde besteht in Eichstätt das Schützenkorps weiter, was durch Erlässe von 1821 und 1831 belegt ist.

1868 Annahm der “Allgemeinen Bayerischen Schützenordnung”.

1891 Der Name “königlich privilegierte Schützengesellschaft” erscheint zum ersten mal auf der Einladung zur Generalversammlung.

1919 Einberufene Versammlung zur Wiederbelebung des Schießsportes nach dem              1. Weltkrieg

1928 Anschaffung der eigenen Königskette.

1934 Zusammenschluss der Kgl. Priv. Feuerschützengesellschaft, der Zimmerstutzen-          Gesellschaft “Hiemerbräu” und der Zimmerstutzengesellschaft ” Wittelsbach” zur “Privilegierten Schützengesellschaft Eichstätt”.

1950 Neubeginn des Sportschießens nach dem 2. Weltkrieg.

1951 Beitritt zum Bayerischen Sportschützenbund.

1958 Beginn des Schützenhausbau ” Zum Tiefen Tal”

1973 Einweihung des neu errichteten Pistolenstand.

Wer zu dem Text was beitragen will, bitte an FSG schreiben.

Im Gedenken.


2016_02_06_165420_K 2016_02_06_165427_K 2016_02_06_165411_K

Die dritte Marmorplatte mit verstorbenen Mitglieder ist schon in Arbeit und wird demnächst montiert.